Beregil, Sohn des Bergil

Dunkel umschattete Augen und schwarze Haare - eine große und sehnige Gestalt.

Description:

Beregil ist mit einem leichten Lederpanzer gerüstet, den er unter einem braun- und grünfarbenem Reiseumhang verbirgt. An seiner Seite trägt er ein Breitschwert und einen Dolch, an seinem Rücken einen großen Bogen für die Jagd. Seine Kleidung ist von guter Qualität, jedoch praktisch und robust.

Bio:

Beregil, Sohn des Bergil

Mein Vater Bergil wurde im Jahr 2884 des Dritten Zeitalters geboren und heiratete meine Mutter Morwen im Jahre 2931, dem Jahr in dem König Elessar geboren wurde.
Zu dieser Zeit war Arathorn unser Stammesfürst, bis er bei den immer stärkeren Orküberfällen getötet wurde und Gilraen mit ihrem Sohn Aragorn nach Imladris ging.
Damit fing die dunkelste Zeit meines Volkes an. Mein Vater gehörte zu den Getreuen Arathorns und war einer der Dúnedain, die Gilraen nach Imladris geleiteten. In den folgenden Jahren war er einer der Hauptmänner, die unsere losen Stammesverbände gegen die zunehmenden Orküberfälle schützte, bis der Moment kam, in dem die schiere Übermacht von Saurons Kreaturen einen Kampf sinnlos machte und meinem Volk nur die Flucht und das Verstecken blieb.
Ich wurde in dieser Zeit geboren: im Jahre 3002 des Dritten Zeitalters. Mein Vater war bereits ein alter Mann und meine Mutter sagte mir als Kind sehr oft, dass es wie ein Wunder für ihn war, mit mir doch noch einen Sohn zu haben, der seine Linie fortführen könne. Ich war ein geliebtes und gewünschtes Kind und mein Vater begann früh, mich in den Künsten der Waldläufer des Nordens auszubilden.
Unser Leben war sehr einfach und oft entbehrungsreich. Wir lebten damals unter den Waldmenschen und hielten uns bei ihnen im Verborgenen.
Dann begann die Zeit des großen Umbruchs. Mein Vater berichtete uns nur von einer wichtigen Mission, Aragorn sei Teil einer Gemeinschaft und den Waldläufern des Nordens obliege die Pflicht, zu den alten Bündnispartnern zu reisen und alte Versprechen einzulösen oder zu erneuern. Ich war damals 16 Jahre und begleitete ihn auf einigen der kürzeren Reisen, bis der Ringkrieg alles veränderte. Ich war voller Begierde, mich zu beweisen und an der Seite meines Vaters und des rechtmäßigen Königs zu kämpfen. Mein Vater jedoch sagte mir, ich sei zu jung und diese Schlacht zu gefährlich. Er verweigerte mir das Recht, an seiner Seite zu stehen und so trennte ich mich von ihm in Zorn.
Er starb am Schwarzen Tor und es grämt mich sehr, dass wir so auseinandergingen. Ich werde niemals wissen, ob er Recht hatte oder ob er gestorben ist, weil er nicht das Leben seines einzigen Kindes riskieren wollte.
Ich beschloss, dieses Geschenk zu benutzen und das Schwert niederzulegen. Meine Mutter und ich gingen nach Minas Tirith, um dort ein neues Leben zu beginnen und ich versuchte, in dieser Stadt zur Ruhe zu kommen und eine eigene Familie zu gründen.
Die Schönheit dieser Stadt hat mich tief getroffen und hier erst begriff ich den Schwermut und die Sehnsucht in der Stimme meines Vaters, wenn er von der großen Vergangenheit unseres Volkes erzählt hatte und ich verstand, wieso er bereit war für dieses Erbe zu sterben.
Ich fand eine junge Frau, Ioreth. Sie lebte im Haus der Heiler und eroberte mein Herz im Sturm. Wir haben einen gemeinsamen Sohn, der den Namen Beren trägt – ein Name, der für die Hoffnung auf das Überleben meines Volkes steht.
Die kurze Ruhe nach dem Krieg tat meinem Herzen gut, die Liebe meiner Mutter und meiner Frau taten ihr Übriges, um meine Seele zu heilen – dennoch spüre ich seit einigen Wochen, wie die alte Rastlosigkeit mich ergreift und ich ertappe mich immer öfter dabei, wie ich auf den Zinnen der Mauer stehe und nach Norden schaue: in meine Heimat.
Ioreth blieb dies natürlich nicht verborgen und so riet sie mir, nach meinen Wurzeln zu suchen, das Schwert wieder aufzunehmen und dem Ruf des Königs zu folgen. Sie sei sich sicher, dass ich in dieser Stadt verwelken und mein Herz brechen würde, wenn ich bliebe, bin ich doch in den Wäldern des Nordens geboren und werde immer den Ruf der Wanderschaft in meinem Herzen spüren.

Beregil, Sohn des Bergil

Make Arnor GREAT again! Aidan